22. November 2018: Weibliche Genitalverstümmelung im Kontext von Flucht und Asyl

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Weibliche Genitalverstümmelung (engl. Female Genital Mutilation, kurz FGM) ist eine Verletzung des Menschenrechts auf körperliche Unversehrtheit, über die wenig gesprochen wird und die oft so dargestellt wird, also ob sie nur Mädchen und Frauen außerhalb Europas beträfe. Durch Migration aus Ländern, in denen FGM verbreitet ist, leben mittlerweile jedoch auch betroffene und gefährdete Frauen und Mädchen in Deutschland. Für viele Frauen ist FGM auch ein Grund, weshalb sie in Deutschland Schutz suchen.

13.-15. November 2018: Kontroverse Prostitution

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FIZ und katholische Kirche laden ein zu kritischer Debatte vom 13. bis 15.11. in Stuttgart. Mit einer Veranstaltungsreihe zum Thema Prostitution ermöglicht die Diözese Rottenburg-Stuttgart mit sieben weiteren Mitveranstaltern aus dem Bereich der katholischen Kirche einen differenzierten Blick auf ein facettenreiches Thema. Unter dem Titel „Kontroverse Prostitution“ beleuchten drei unterschiedliche Veranstaltungsformate vom 13. bis 15. November im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart Prostitution in Deutschland aus verschiedenen Perspektiven. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18.30 Uhr, die Teilnahme steht allen Interessierten offen.

Erste Fördermittel der Bildungs-Chancen-Lotterie gehen an den vij für das Projekt „Yes I can“

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Der vij ist die erste Bildungsorganisation in Deutschland, die von der Bildungs-Chancen-Lotterie finanzielle Fördermittel erhält. Aus knapp 100 Förderanträgen hat das Kuratorium der Bildungs-Chancen-Lotterie das Bildungsprojekt „Yes I can!“ des vij auserkoren, um ihm Fördermittel in Höhe von 8.500 Euro zu übergeben. Die Begründung des Kuratoriums: „Yes I can!“ eröffnet afrikanischen Frauen mit Fluchtgeschichte dank eines zweijährigen Kursangebotes in vorbildlicher Weise Zugang zu Bildung.

Minderjährige Betroffene von Menschenhandel brauchen bedarfsgerechten Schutz und Unterstützung!

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Berlin: Anlässlich des europäischen Tags gegen Menschenhandel und der Veröffentlichung des „Bundeskooperationskonzepts zum Schutz und Hilfen bei Handel mit und Ausbeutung von Kindern“ fordert der KOK die Ausweitung und finanzielle Stärkung des Unterstützungssystems für Betroffene von Menschenhandel, um auch minderjährigen Betroffenen ausreichend gerecht zu werden.

Offener Brief des Deutschen Frauenrates und Landesfrauenräte der Bundesländer an den Bundesinnenminister Horst Seehofer zu den Ankerzentren

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Sehr geehrter Herr Bundesminister Seehofer,
für die Einrichtung der sogenannten Ankerzentren für Asylsuchende in den Bundesländern, den „Masterplan Migration“, ist Ihr Ministerium federführend. Menschen ohne positive Bleibeperspektive sollen bis zu 18 Monaten in diesen Großeinrichtungen bleiben und von dort direkt abgeschoben werden. Die Unterzeichnenden befürchten, dass Personen mit besonderer Schutzbedürftigkeit in derartigen Unterkünften verstärkt Gewalt ausgesetzt sind. Dazu gehören Frauen und Kinder, lesbische, schwule, trans- und intersexuelle Menschen. Im oben erwähnten Masterplan gibt es kein Konzept für eine menschenwürdige Unterbringung von Personen, die geschlechtsspezifische Gewalt erfahren haben. Ebenfalls unzureichend geschützt sind Frauen vor und nach einer Entbindung.

Start des Projektes „VIP - Victims in need of Protection. Ich habe Rechte - und dann?“

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Am 01.10.18 wurde das Projekt „VIP - Victims in need of Protection. Ich habe Rechte - und dann?“ gestartet. Dieses gemeinsame Projekt des Fraueninformationszentrum FIZ beim vij und des Caritasverbands für Stuttgart e.V. ermöglicht die Beratung und Begleitung von geflüchteten Frauen und Mädchen mit Gewalterfahrungen zu Anzeige, Gerichtsverfahren sowie asyl- und aufenthaltsrechtlichen Fragen. Mit Hilfe des Projekts wird eine Struktur zum Opferschutz und eine Stärkung von Opferrechten der von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen aufgebaut. Zudem werden Workshops und Infoveranstaltungen in Flüchtlingsunterkünften durchgeführt, um frühzeitig präventiv häuslicher Gewalt entgegenzuwirken. Die Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind, werden handlungsfähig, bei der Durchsetzung ihrer Rechte unterstützt und sie werden gestärkt zur Führung eines selbstbestimmten, gewaltfreien Lebens.

Beratungsstelle mira eröffnet

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Der vij hat in Kooperation mit der Kath. Betriebsseelsorge und adis e.V. eine neue Beratungsstelle in Stuttgart eröffnet: mira – Mit Recht bei der Arbeit! Geflüchtete erhalten hier Beratung zu Arbeitsrechten und bei Arbeitsausbeutung. Es wird auf Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Türkisch beraten – und bei Bedarf mit Sprachmittler*innen.

Portrait Integrationskurs EK

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Am 15. Januar 2018 ist unser vom BAMF geförderter Zweitschriftlernerkurs in Kooperation mit der Erlöserkirche in der Birkenwaldstr. 26 (hinter dem Hauptbahnhof) gestartet. Lesen Sie hier einen Artikel, den der Pfarrer, Herr Maurer, für den Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinden Nord über unseren Deutschkurs geschrieben hat.