22. November 2018: Weibliche Genitalverstümmelung im Kontext von Flucht und Asyl

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Weibliche Genitalverstümmelung (engl. Female Genital Mutilation, kurz FGM) ist eine Verletzung des Menschenrechts auf körperliche Unversehrtheit, über die wenig gesprochen wird und die oft so dargestellt wird, also ob sie nur Mädchen und Frauen außerhalb Europas beträfe. Durch Migration aus Ländern, in denen FGM verbreitet ist, leben mittlerweile jedoch auch betroffene und gefährdete Frauen und Mädchen in Deutschland. Für viele Frauen ist FGM auch ein Grund, weshalb sie in Deutschland Schutz suchen.

Die Referentinnen stellen dar, was Genitalverstümmelung ist, wo sie verbreitet ist, welche Gründe es dafür gibt, wer betroffen ist und auch wie die Situation in Deutschland ist. Danach steht die Frage im Zentrum, wie Betroffene und Gefährdete hier in Deutschland u. a. im Rahmen des Asylverfahrens, aber auch darüber hinaus, adäquat unterstützt und begleitet werden können.

Alle Interessierten und besonders Menschen, die sich ehrenamtlich bei Geflüchteten engagieren, sind herzlich eingeladen.

Referentinnen:

  • Agnes Kübler, Politikwissenschaftlerin,
    Mitarbeiterin beim EMS, Evangelische Mission in Solidarität, Stuttgart
  • Nele Diether, Sozialarbeiterin,
    Beraterin im Fraueninformationszentrum beim vij e.V., Stuttgart

Wann. 22. November 2018 um 18:30
Wo: Welthaus Stuttgart, Globales Klassenzimmer
Charlottenplatz 17, Stuttgart
Preis: Kostenlos
Kontakt: Stiftung Entwickungszusammenarbeit SEZ in Kooperatin mit dem vij e. V.,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
https://sez.de/veranstaltungen/event/8502