Aus dem Treff Mosaik auf die große Bühne: Mustafa über die MUSAik Band

In unserem neuesten Interview nimmt uns Mustafa mit in den Bereich "Mosaik - Kultur und Begegnung" und erzählt uns, was er durch sein Engagement dort schon alles erlebt hat.

Im Bereich Mosaik – Kultur und Begegnung schaffen sprachliche, kulturelle und künstlerische Aktionen Raum für Empowerment, Austausch und Begegnung. Eines der vielen Mosaiksteinchen ist die Band mit dem Namen MUSAik - eine Verbindung der Worte Musik, Muse und Mosaik. Die Band, die durch den Treff Mosaik entstanden ist, schreibt und komponiert selbst und lässt die vielfältigen kulturellen Einflüsse der Teilnehmer*innen in ihre Lieder einfließen. Bandmitglied Mustafa erzählt uns von seinen Erfahrungen:

Kannst du dich kurz vorstellen und erzählen, was du bei uns im vij machst?

Mein Name ist Mustafa, ich bin 24 Jahre alt und seit 3 Jahren in Deutschland. Ich habe seit ungefähr über einem Jahr eine ehrenamtliche Tätigkeit hier im vij im Bereich Mosaik. Ich helfe den Leuten, die Anfänger sind, beim Deutsch lernen und manchmal übersetze ich für diese, wenn sie was brauchen. Und ich bin auch in der MUSAik Band Mitglied und spiele Saz.

Und wie hast du damals vom vij erfahren?

Mein Vater kommt ab und zu ins Mosaik und ich bin durch ihn 2018 einmal hergekommen. Damals konnte ich kein Deutsch und habe das hier ein bisschen gelernt. Ein anderer Ehrenamtlicher hatte auf WhatsApp ein Video von mir gesehen, wo ich Saz spiele und dann wollte er unbedingt, dass ich herkomme und mit der MUSAik Band was mache. Und ja… ich bin einfach gekommen und dann war ich dabei.“

Was hast du mit der Band schon erlebt?

Wir hatten ein Konzert beim Sommerfestival der Kulturen und es waren viele Leute da. Außerdem hatten wir Auftritte beim Stutt:Ard Festival, beim Theater Rampe und an vielen anderen Orten.

Richtig toll! Hoffentlich dürft ihr bald wieder live spielen.

Ja, das hoffen wir auch!

Was würdest du in der Zukunft noch gerne umsetzen?

Also für unsere Band haben wir immer neue Ideen. Aber wegen Corona konnten wir nicht mehr weitermachen. Wir hoffen, dass es bald wieder möglich ist.

 

Interview vom Mai 2021