Nach der Genfer Flüchtlingskonvention sind Zwangsverheiratung, Genitalverstümmelung, Beschneidung, sexualisierte Gewalt und Menschenhandel im Asylverfahren zu berücksichtigen.
Wir bieten
- Kostenlose Beratung, persönlich im FiZ oder telefonisch. Sie können auch anonym bleiben.
- Beratung und Hilfe bei Krisen oder aktueller Gewalt
- Beratung und Information zum Asylverfahren
- Beratung und Unterstützung, wenn Sie keinen Aufenthaltstitel in Deutschland haben. Sie können auch anonym bleiben.
- Hilfe im Umgang mit Behörden
- Vermittlung an weitere Angebote, z.B. an therapeutische Unterstützung oder weitere Beratungsangebote
- Wenn gewünscht: Hilfe bei Rückkehr ins Herkunftsland
Im FiZ beraten wir Mädchen und Frauen, die von FGM/C betroffen oder bedroht sind, vertraute Dritte sowie Fachkräfte zum Thema FGM/C im Kontext Asyl. Unter der Koordination von Sompon Socialservices BW e.V. in Göppingen unterstützt das FiZ die Tätigkeit der neuen zentralen Anlaufstelle.
Hier geht`s zur Website der Zentralen Anlaufstelle: FGM/C - Zentrale Anlaufstelle Baden-Württemberg
Wir sprechen Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Spanisch, Thailändisch und Rumänisch.
Für andere Sprachen können wir Dolmetscherinnen dazu nehmen.
Mehr Einblicke zu geschlechtsspezifische Verfolgung und Frauen auf der Flucht finden Sie hier – Frauen auf der Flucht: Zwischen Gefahr und Hoffnung
Informationen in anderen Sprachen finden Sie oben rechts auf dieser Seite.
„Precious“ – gemeinsames EU-Projekt von FiZ und mit der PBV Stuttgart
Precious heißt „wertvoll“ – und ist zugleich ein häufiger Vorname von Mädchen und Frauen in Nigeria.
Das Projekt bietet Unterstützung für vulnerable Geflüchtete, eine besondere Zielgruppe sind Betroffene von Menschenhandel aus Westafrika.
Durch eine engere Kooperation von FiZ und PBV, das psychologische Beratungszentrum der eva, kann der Zielgruppe ein breiteres Angebot für die eigene Stabilisierung und Entwicklung gemacht werden.
Folgende Elemente sind im Projekt vorgesehen:
- psychologische traumazentrierte Behandlung
- therapiebegleitende Maßnahmen
- Empowerment-Gruppenarbeit mit frauenspezifischen Themen
- psychosoziale und migrationsspezifische Beratung und Begleitung
- offene Bildungsangebote
- Ausbildung und Begleitung von Multiplikatorinnen
- Durchführung von Schulungen für Fachkräfte und Sprachmittelnde, die mit Traumatisierten und Betroffenen von Menschenhandel arbeiten
Die Projektlaufzeit ist von August 25 bis Juli 28.